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Zur spaeten Stunde

Saturday, August 2nd, 2008

da kommt noch der trinox,
oder lieber der Nehcxon mit Koks? ;; Insider.
Ja, es ist in niemandes Munde,
dass der trinox um diese Zeit schreibet
und, ganz unabsichtlich natuerlich, reimet!

Genug des Reimens. (Okay, das leitet gar mehr ein…) Man muss ja hin und wieder was hier machen, ansonsten vergammelt hier alles. Also noch ein paar Weisheiten eines verbitterten Zynikers fuer die Welt:

Agnostiker sind i.d.R. Atheisten ohne Eier bzw. Rueckgrat. Wenn man schon sagt, dass es nicht von Bedeutung ist, ob es einen transzendentes Wesen gibt, oder nicht, dann kann man auch gleich die Existenz dessen verneinen. Denn: Wenn es nicht von Bedeutung ist, so kann man dies mit Occams Rasiermesser (evtl. sollte er mal zu einer Sense greifen) abschneiden.

Gruppendenken (oder Groupthink, wie man es moechte) findet immer mehr statt - ohne dass es die Leute bemerken. Ich merke das jedenfalls sehr stark in dem IRC-Channel, in dem ich immer wieder Leute kritisiere (und dafuer, natuerlich, von diesen arschkriechenden und bettelnden Helden gekick(ban)t werde); sagt jemand eigentlich was voellig unlustiges und setzt dann noch ein `xD’ dahinter, folgen 2+ weitere `xD’ von den Mitgliedern des Groupthinks. Wenn ich jetzt aber dort einen fundamentalen Fehler erkenne und ihn so aufblase, wie das ein guter Satirist eben tut, so ist das ja unlustig, da ich die Person noch angreife - wie schlimm. Ich greife den Kollektiv an. Das ist ja noch schlimmer! Allerdings, um nicht nur persoenliche Anekdoten aufzugreifen: Die Leute, die eigentlich gegen Zensur &c. sind, geben sehr leicht der Gruppenmeinung des “Die Kinder muessen um jeden Preis beschuetzt werden!!1” nach; siehe in letzter Zeit vor allem Usenet. Es werden nicht nur die Binaergruppen, sondern auch die Textgruppen aus dem Angebot genommen. Oh, Kinderpornographie … ein tolles Thema. Warum nehmen wir das aus dem Netz, obwohl das irgendein krankes Arschloch nehmen koennte und stattdessen davon geil wird, anstatt ein Kind zu entfuehren, es zu missbrauchen und dann hoechstwahrscheinlich noch umzubringen? Warum verfolgen wir nicht die profitgeilen Saecke, die das ueberhaupt produzieren? Nein, wir nehmen das Placebo, da es billiger ist und den Politikern schneller Erfolge bringt, mit denen sie unsere Freiheit noch weiter einschraenken.

Okay, das geht so gut wie bei der Diskussions-AG in der Schule, wo wir oefters uns einfach von Thema zu Thema gehangelt haben. Schule … Zeugnis. Ja, akzeptabel. Eine phaenomenal gute 3 in Mathe, eine phaenomenal schlechte 3 in Franzoesisch, eine ueberraschende 3 in Latein, ansonsten fast nur 2er mit Ausnahme von Musik, Kunst und Sport. (Faecher, denen ich gar nichts abkann.) Naechstes Jahr steht ganz klar eine 2 in Mathematik auf dem Plan, da ich Murphy dieses Jahr mit intensivem Lernen vorbeugen werde. In meiner 2. und 3. Fremdsprache soll der 3er bleiben und in Physik und Chemie der 1er naeherruecken - wobei in Chemie mich mein schlechtes Gedaechtnis richtig mies gepackt hat und ich in Physik wiederum diesen Idiotenlehrer hatte. (Nach einer Aussage einer anderen Lehrerin hat der mal die Schueler ‘ne Arbeit korregieren lassen … und er ist total verplant. Ein Hoch darauf, dass ich keine Namen nenne.)

Desweiteren: Ich nehme mir zu viel vor. Fuer die SMV noch ‘ne Webseite, Nichtstandardanalysis lernen, Wellen & Elektromagnetismus lernen, Slashdot lesen, sed und AWK lernen … ja, viel eben.

~$ kill -9 *

Tag der Evolution

Friday, July 11th, 2008

So, heute konnte ich nicht nur Sport entweichen, sondern auch gleich eine Veranstaltung zum Thema Evolution besuchen; stattgefunden hat das ganze bei der Uni Hohenheim. Ich wollte eigentlich das etwas mehr als 3 Stunden dauernde Praktikum “Mechanismen der Evolution” besuchen; allerdings wollte das keiner außer mir.

Also habe ich Praktika ueber das Agrobacterium tumefaciens(1), Viren(2) und die Geschichte(3) des Menschen (eigentlich etwas anderes, allerdings hat der Dozent seine Sachen gepackt.).

(1) Dieses nette Vieh dringt in Pflanzen durch Wunden ein - und lebt ansonsten in der Erde, mit der Konkurrenz aller anderer freilebender Organismen. Es passt die Pflanze - auch Baeume - fuer sich an und, um die Wunde zu schließen, bildet da eine Art Tumor (Zellhaufen). Sie sind staebchenfoermig und haben in sich ihre Chromosomen und ein Ti-Plasmid (Tumorinduzierend, oder so.); wenn sie jetzt in einer Pflanze sind, so fuegen sie einen Teil ihres Ti-Plasmids, naemlich den Teil, der die Gene enthaelt, die den Tumor erzeugen, an die Chromosomen irgendeiner Zelle der Pflanze. Man nutzt das Agrobacterium, um Pflanzen mit bestimmten Genen auszustatten - hierbei entnimmt man die Gene, die den Tumor erzeugen, und die restlichen, ungewuenschten Gene ebenso und fuegt dann die gewuenschten Gene hinzu. Außerdem fuegt man ein Markergen, z.B. ein Gen, welches immun gegen Pestizide macht, hinzu; danach infiziert man die Pflanze (in kleinen Teilen mit vielen kleinen Wunden) und laesst dem Agrobacterium erst einmal freien Lauf; danach verpasst man den Pflanzenteilen eine Ladung Pestizid, um die Agrobacteriae, die nicht die gewuenschten Gene haben, wegzuhauen. Danach sorgt man dafuer, dass die Pflanze sich regeneriert - d.h. wieder richtig waechst. Agrobacteriae werden v.a. bei Tofu/Soya benutzt, aber auch bei Mais und Co.

(2) Auch wenn es doch einige Unterschiede gibt und die Analogien des Dozentens nicht allzu gut waren, so haben Computerviren und biologische Viren einige Sachen gemeinsam: Sie enthalten beide Informationen und sind beide `verpackt’ (Entweder mit einer CD-Huelle, als E-Mail, als beschissenes Woerddokument, oder ….). Was noch interessant ist, ist dass Herpesviren mit Algenviren verwandt sind - was ja nicht so einleuchtend ist. Und arg unterschiedliche Groeßen von Viren; von knapp 20nm (Wiederholung:<zahl>n<einheit>= <zahl>*10**-9 <einheit>) bis zu ueber 200nm; von wenigen Genen, bis hin zu mehreren Hunderten oder mehr. Allerdings: Viren wollen ihren Wirten nicht schaden; sie wollen sich nur reproduzieren und, dass ihre Replikationen auch `verpackt’ werden.

(3) Gut, da sind wir mitten in der Vorlesung rein, weil der andere Dozent sich einfach mal so gedacht hat, dass er frueher abhauen sollte. Davon haengen geblieben ist da nicht viel, da da mein Hirn eher Informationen geordnet hat.

Und zum Schluss gab’s noch ‘nen ellenlangen Vortrag ueber die kulturelle und biologische Evolution des Menschen; vor knapp 3 (Oder warn’s 2?) Millionen Jahren waren die Menschenaffen beheimatet in der Mitte Afrikas, da es da den tropischen Regenwald. Allerdings aenderte sich da das Klima und der tropische Regenwald schrumpfte; es folgte eine verdammt lange Duerreperiode, in der einiges an weicher Nahrung weggefallen ist, weshalb da zum ersten Mal kulturelle Evolution stattfand - naemlich die Nutzung von Werkzeugen (wenn’s auch nur Steine waren). Die Art Homo rudolfensis entwickelte sich weiter bis zum Homo sapiens, dem heutigen Menschen, der vermutlich vor knapp 140ka (kiloannum) aus Afrika auswanderte und Asien (inkl. den Inseln), sowie Europa besiedelte; spaeter dann auch ueber Siberien nach Nordamerika an der Kueste entlang nach Suedamerika, und dann spaeter noch nach Nordamerika gelangte.

Auch wenn mein Gedaechtnis schon wagt, mich zu verlassen, fand ich’s ganz gut. Außerdem bekomme ich noch ein Bild von einer Pflanze, die mit einem Agrobacterium, welches ein gruen fluoreszierendes Gen hat, infiziert ist; das schaut dann toll aus.

So long.

Analogien

Tuesday, March 11th, 2008

Die scheinen nicht gerade die Staerke unseres Physiklehrers zu sein. Er hat nicht einmal gesagt, dass das eine Analogie ist, was anderes kann es aber nicht sein.

Eine Wandergruppe wandert gerade ueber einen Acker; die Personen machen kleine Schritte, ergo ist v klein. Nun tritt die Wandergruppe auf die Wiese ueber und macht groeßere Schritte, ergo wird v groeßer. Desweiteren geht die Wandergruppe wegen den groeßeren Schritten nun in einem etwas groeßeren Winkel. (gesehen vom Uebergang Acker -> Wiese, war aber nicht ersichtlich, weder aus Formulierung, noch Zeichnung) (Die eigentliche Formulierung und die Zeichnung von dem waren sehr viel laenger und erheblich ungenauer; ich sehe mich selbst nicht imstande, sowas idiotisches wiederzugeben. Tut mir Leid, aber das kratzt an meinem 42 Gigaparsec^3 großem Ego, sowas wiederzugeben.)

Das soll, ohne dass er es erwaehnt hat, eine Analogie dazu sein, wie Licht in optisch dichten Medien “bremst” und bei optisch duenneren Medien “beschleunigt” ((und es vom Einfallslot weggebrochen wird, ohne zu erwaehnen, dass dabei immer etwas reflektiert wird) zumindest habe ich das interpretiert). Folgendes ist eine erheblich bessere Analogie: In einer Gegend, in der viele Leute (=Teilchen) sind (optisch dichtes Medium), die man (=Lichtstrahl, unabhaengig vom “kennen”) kennt, bleibt man oefter stehen, um mit diesen kurz zu reden (=interagieren). Wenn man nun in eine Gegend uebertritt, in der weniger Leute sind (optisch duennes Medium), die man kennt, so verbraucht man weniger Zeit, um mit diesen zu reden und bewegt sich somit insgesamt schneller. Desweiteren schlaegt man dann einen anderen Weg ein (=vom Lot wegbrechen), um vielleicht mehr Leute (nur zur Begruendung) zu treffen, laesst aber noch etwas Methan ab (=Reflektion), waehrend man zur neuen Gegend uebergeht. (Wer sagt, dass es keine Gesellschaften gibt, in denen Methan ein Zeichen der Freundschaft ist? Von so einer gesellschaftlichen Norm lasse ich mich doch nicht abbringen.)

Der letzte Teil davon ist etwas sehr erzwungen; man kann sich ihn aber folgendermaßen vorstellen: Die v des Lichts wird groeßer, wenn es in ein optisch duennes Medium uebergeht. Da ein Lichtstrahl immer den kuerzesten Weg nimmt (zu irgendwas; wir wollen nicht philosophisch werden), so bricht das Licht sich vom Lot weg. (So ungefaehr eben. Ich moechte da nicht zu sehr ins Detail gehen.)

So viel zu Analogien. Wusstet ihr eigentlich schon, dass Franzoesisch beschissen ist? Ich weiß es jedenfalls.

(Angemerkt sei noch, dass ich weiß, dass Licht aus Energiepaketen besteht, das aber nicht reinpasst. Ich habe auch noch ein paar andere Sachen weggelassen, da sie derzeit fuer den Unterricht nicht relevant sind … wobei, ist das Snelluische Brechungsgesetz relevant, wenn der Lehrer keinen einzigen Hauptsatz der Thermodynamik dranbringt?)

So long.