Posts Tagged ‘Gesellschaft’

Zur spaeten Stunde

Saturday, August 2nd, 2008

da kommt noch der trinox,
oder lieber der Nehcxon mit Koks? ;; Insider.
Ja, es ist in niemandes Munde,
dass der trinox um diese Zeit schreibet
und, ganz unabsichtlich natuerlich, reimet!

Genug des Reimens. (Okay, das leitet gar mehr ein…) Man muss ja hin und wieder was hier machen, ansonsten vergammelt hier alles. Also noch ein paar Weisheiten eines verbitterten Zynikers fuer die Welt:

Agnostiker sind i.d.R. Atheisten ohne Eier bzw. Rueckgrat. Wenn man schon sagt, dass es nicht von Bedeutung ist, ob es einen transzendentes Wesen gibt, oder nicht, dann kann man auch gleich die Existenz dessen verneinen. Denn: Wenn es nicht von Bedeutung ist, so kann man dies mit Occams Rasiermesser (evtl. sollte er mal zu einer Sense greifen) abschneiden.

Gruppendenken (oder Groupthink, wie man es moechte) findet immer mehr statt - ohne dass es die Leute bemerken. Ich merke das jedenfalls sehr stark in dem IRC-Channel, in dem ich immer wieder Leute kritisiere (und dafuer, natuerlich, von diesen arschkriechenden und bettelnden Helden gekick(ban)t werde); sagt jemand eigentlich was voellig unlustiges und setzt dann noch ein `xD’ dahinter, folgen 2+ weitere `xD’ von den Mitgliedern des Groupthinks. Wenn ich jetzt aber dort einen fundamentalen Fehler erkenne und ihn so aufblase, wie das ein guter Satirist eben tut, so ist das ja unlustig, da ich die Person noch angreife - wie schlimm. Ich greife den Kollektiv an. Das ist ja noch schlimmer! Allerdings, um nicht nur persoenliche Anekdoten aufzugreifen: Die Leute, die eigentlich gegen Zensur &c. sind, geben sehr leicht der Gruppenmeinung des “Die Kinder muessen um jeden Preis beschuetzt werden!!1” nach; siehe in letzter Zeit vor allem Usenet. Es werden nicht nur die Binaergruppen, sondern auch die Textgruppen aus dem Angebot genommen. Oh, Kinderpornographie … ein tolles Thema. Warum nehmen wir das aus dem Netz, obwohl das irgendein krankes Arschloch nehmen koennte und stattdessen davon geil wird, anstatt ein Kind zu entfuehren, es zu missbrauchen und dann hoechstwahrscheinlich noch umzubringen? Warum verfolgen wir nicht die profitgeilen Saecke, die das ueberhaupt produzieren? Nein, wir nehmen das Placebo, da es billiger ist und den Politikern schneller Erfolge bringt, mit denen sie unsere Freiheit noch weiter einschraenken.

Okay, das geht so gut wie bei der Diskussions-AG in der Schule, wo wir oefters uns einfach von Thema zu Thema gehangelt haben. Schule … Zeugnis. Ja, akzeptabel. Eine phaenomenal gute 3 in Mathe, eine phaenomenal schlechte 3 in Franzoesisch, eine ueberraschende 3 in Latein, ansonsten fast nur 2er mit Ausnahme von Musik, Kunst und Sport. (Faecher, denen ich gar nichts abkann.) Naechstes Jahr steht ganz klar eine 2 in Mathematik auf dem Plan, da ich Murphy dieses Jahr mit intensivem Lernen vorbeugen werde. In meiner 2. und 3. Fremdsprache soll der 3er bleiben und in Physik und Chemie der 1er naeherruecken - wobei in Chemie mich mein schlechtes Gedaechtnis richtig mies gepackt hat und ich in Physik wiederum diesen Idiotenlehrer hatte. (Nach einer Aussage einer anderen Lehrerin hat der mal die Schueler ‘ne Arbeit korregieren lassen … und er ist total verplant. Ein Hoch darauf, dass ich keine Namen nenne.)

Desweiteren: Ich nehme mir zu viel vor. Fuer die SMV noch ‘ne Webseite, Nichtstandardanalysis lernen, Wellen & Elektromagnetismus lernen, Slashdot lesen, sed und AWK lernen … ja, viel eben.

~$ kill -9 *

Thoreau zu lesen ist unbequem

Monday, June 23rd, 2008

Zumindest muss ich, trotz meines gigantischen Wortschatzes im Englischen, oft bei dict.leo.org nachschauen, was denn etwas bedeutet. Von dieser aeußerst eloquenten (*hust*) Person lese ich derzeitig “On The Duty of Civil Disobedience”. Der Text ist bisher recht nett; durch die Fußnoten, die die netten Leute von `panarchy.org’ rechts eingefuegt (Rechtsnoten? Passt nicht.) haben, versteht man auch gleich mehr.

Nebenbei: Ich bin ja sehr antinationalistisch gestimmt und werde deshalb nicht gerade wenig diskriminiert. Ich sehe den Nationalismus so, wie Marx die Religion sah; als Opium des Volkes. Und dieses Opium manifestiert sich heutzutage gerne im Fußball. Fußball ist per se nicht schlecht, obwohl es eigentlich von Natur aus ein `wir’ und `die’ mit sich bringt. Wenn es von normalen Menschen, die nicht gerade nach Leistung streben, gespielt wird, dann trinkt man auch nach dem Spiel mit dem Gegner (egal, ob gewonnen oder verloren) ein Bierchen, ohne sich nebenher die Birne einzuschlagen. Wenn das aber zu sowas kommt, wie es hier ist (Randale aufgrund des Verlierens der eigenen Mannschaft, Fernseher auf Ueberlautstaerke (ich konnte mit knapp 100m Distanz, obwohl meine Fenster geschlossen waren, diese idiotischen Fußballkommentare hoeren), und, natuerlich, Diskriminierung gegen Leute wie meiner einer), dann ist das nicht mehr normal; da geilen sich irgendwelche Nationalisten an ihren Siegen auf bzw. beschuldigen das (feindliche) Gewinnerteam irgendeiner Scheiße und demolieren dann Sachen, die aus dem jeweiligen Land kommen bzw. Personen der jeweiligen Nationalitaet gehoeren. Das ist das gefaehrliche daran.

Ich habe ja schon eines meiner Lieblingskritikthemen erwaehnt - Religion. Der Nationalismus ist eigentlich auch eine `Religion’; naemlich die Religion des `Vaterlandes’, welches unfehlbar ist und niemals verlieren wird; und wenn doch, so haben die anderen deutlich betrogen. Orwell hat sich ja auch mit Nationalismus beschaeftigt - und hat die Nationalisten schon mit verdammt irrationalen Vollidioten gleichgestellt. Und dabei hat er aber noch eine Unterscheidung gemacht, naemlich zwischen jenen und den Patrioten, die nur ihr Land moegen, aber es nicht als unfehlbar ansehen und auch nicht wollen, dass es um jeden Preis das Beste ist. Patrioten gehen ja noch - Nationalisten nicht. Und wir haben definitiv zu viele Nationalisten. Warum ist sowas schlimm? Zu viel Irrationalitaet (Ich schau auf dich, Wurzel 2!) ist nicht besonders gut fuer eine Gesellschaft. Irrationalitaet fuehrt irgendwann auch zu Willkuer - und Willkuer fuehrt gerne, falls die Mittel vorhanden sind, zu Ueberwachung, woraus mehr Willkuer folgt und evtl irgendwann in 1984 endet.

So long. Ich quaele mich mal weiter durch Thoreau.

Kommunikationswahn

Friday, April 4th, 2008

Lumières dans la nuit schreibt hier ueber den Fortschritt - und somit auch ueber die staendige Erreichbarkeit, die manche Leute fuer selbstverstaendlich (Neudeutsch, Denglisch, Jugendsprache, Bissnaess granted) halten.

Dass manche Leute geradezu nun suechtig nach Kommunikation sind, wird wohl auch mit dem Fortschritt zusammenhaengen - Telefon, Internet, Handy und was weiß der inexistente Gott noch, was da noch kommen wird, machen Kommunikation sehr einfach. Man kann sich nicht mehr so arg auf das Treffen mit Freunden freuen, weil man diese i.d.R. jederzeit erreichen kann. Leute, die nicht mit dem Trend gehen, d.h. etwa meiner einer, der ein Verfechter von der E-Mail ist und das IRC als Zeitvertreib und gute Informationsstelle (etwa ##physics auf freenode) haelt und in IMs (nicht inoffizielle Mitarbeiter bei der Stasi; allerdings kennen die meisten Leute, die IMs (korrekter Plural nach “ausgeschrieben muss es stimmen”, denn das ist “Instant Messengers) nutzen, nicht etwas wie Privatsphaere und plappern gerne mal ueber alles, was ihnen so passiert; aktive Sterbehilfe fuer das Grundgesetz, sozusagen), also bei mir nur Jabber, eher selten da ist, werden ausgeschlossen; sie gelten als “uncool” und “altmodisch”. Ich habe immer noch kein Handy und werde mir auch niemals eins zulegen; wer ein Handy benutzt und weiß, dass sein Standort auf ein paar hundert Meter genau bestimmt werden kann, wenn es irgendwie verbunden ist, der kuemmert sich ebenso wenig um die Privatsphaere wie Schaeuble. Und da ein Handy wohl gar keinen Nutzen hat, außer fuer staendige (unabhaengig von raeumlichen/zeitlichen Verhaeltnissen, wobei die raeumlichen das zum Glueck einschraenken) Erreichbarkeit (und somit moegliche Ueberwachung) zu sorgen, ist es somit fuer den Menschen, der Privatsphaere moechte, ein contradictio in se (auch wenn ich dem Latein lieber einen Todesstoß versetzen wuerde) sich eines zu besorgen, ohne die eigenen Prinzipien zu ignorieren.

Da aber diese Menschen auch sozial sind (alle Menschen sind irgendwie sozial, denn man kann nicht einfach so den Sinn von Gemeinschaft aus dem menschlichen Gehirn loeschen; ja, sogar dieser gewissenlose Cheney, dieser Kriegstreiber, wird irgendwie sozial sein) und Leute, die auch Personen ohne staendige Erreichbarkeit akzeptieren, immer seltener werden, werden sie immer mehr gezwungen ihr Prinzip der Privatsphaere aufzugeben. Wenn man jemandem, dem man IRL etwa in einem Café trifft und man sich schnell mit ihm anfreundet, sagt, dass man eben kein Handy hat, wird diese Person irritiert sein; zumindest ist die Wahrscheinlichkeit unglaublich hoch. Sogar unsere Steinzeitpolitiker nutzen ja Handys, obwohl sie ja das Internet als boeses Irgendwas ansehen und absolut keine Ahnung haben, was das denn eigentlich ist.

Im Großen und Ganzem kann man sagen, dass der Fortschritt gegen sich selbst arbeitet, denn: Mehr Kommunikationsmoeglichkeiten sorgen fuer mehr Ueberwachungsmoeglichkeiten, welche i.d.R. zu einem orwellschen Staat fuehren, also einem Staat, bei dem die Entwicklung gleich Null ist. Die große Masse ist dann gerade noch so zufrieden und Leute, die etwas gegen Ueberwachung haben, sind Terroristen und Altdenker. Wie lange wird das halten? Bis dem gemeinem Buerger mal klar wird, dass er keine Rechte hat und das Volk organisieren kann. Das ist dann aber eine ferne Zukunftsvision, da so ein Staat bis dahin wohl auch schon futuristische Sachen gegen zivilen Ungehorsam hat, wie etwa Roboter.

(Und ja, die vielen Klammern kommen von Lisp. Wenn man schon so viele Klammern setzt, so kann man auch mal die 12 Klammern (mein bisheriger Rekord) am Ende einer Funktion so hinschreiben, ohne zu ueberpruefen, ob das so stimmt. Und nein, ich bin kein Mutant, da es eigentlich heißt, dass man nur 7 Dinge gleichzeitig im Kopf haben kann; die 12 zu schließenden Sexps waren ziemlich eng verbunden.)

So long.

Die “gute” Elite…

Monday, March 31st, 2008

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,540944,00.html

Die Auszuege aus dem Buch sind ziemlich interessant; ich habe mich frueher schon etwas mit der sog. “Elite” beschaeftigt und habe damals Elite einmal als die herrschende Klasse, in der Definition von Geschichte von Marx, beschrieben (Ja … u.a. die Zeit, in der ich tatsaechlich glaubte, dass der Kapitalismus ohne Sozialismus auch nur einen Hauch von einer Chance auf eine lange Lebenszeit haebe.). Als Elite bezeichnen sich solche, die Macht haben; seien es irgendwelche idiotischen Lehrer, die sich was auf ihren Herr Doktor Magister Bachelor wasweißich etwas einbilden, diese egozentrischen Manager, die eh mit Vollgas und einem sich stetig leerendem Tank auf eine Mauer zufliegen, oder aber Politiker - und zwar solche, die sich einen Dreck um das Volk kommen, wie es so schoen im folgendem Witz erlaeutert wird: (more…)

Britisches Ueberwachungsgen?

Monday, March 24th, 2008

Hier wird ziemlich gut erlaeutert, was die Briten wohl so alles mit ihrem “Verbrechergen” machen wollen. So eine Katalogisierung von Menschen klingt doch toll, oder? Man wuesste gleich von Anfang an, wer ein Verbrechen begehen koennte. Diese koennte man dann ja auf ‘ne Insel schaffen, genau so wie die Briten damals mit Australien. Und dann das Nichtsnutzgen! Diese Nichtsnutze koennte man gleich vor der Geburt abtreiben. Und ja, dann noch diese ganzen andere Gene, die lauter schlechte Sachen, wie etwa große Nasen, Uebergewicht und sonstiges verursachen … alles abtreiben! Lasst uns zu Nazis der besonderen Art werden!

Und dann stellt der Doktor da fest, dass er selbst das Verbrechergen hat. Pech gehabt. Huch, dieser Diktator hat ja so ein “Menschentoetengen”. Den muessen wir stuerzen und auf die Insel schicken … obwohl, der koennte uns ja nochmal nuetzlich werden, wenn wir irgendwelche Leute weghaben wollen, die irgendein schlechtes Gen besitzen und die wir nicht moegen. Ja, so machen wir’s, dann haben wir einen schoenen, orwellschen Start inklusivem sozialem Darwinismus und Eugenik. Scheiß drauf, ob die Nazis auch sowas gemacht haben, wir sind ja so viel besser belehrt und kennen viel mehr, wir koennen nicht falsch liegen.

So long.

Nieder mit der Feminisierung!

Tuesday, March 4th, 2008

Ich bereite mich in diesem Moment auf die Tausende der Furien vor, die mich morgen aufsuchen werden, um mich zu zerfetzen - Feministenfurien, da ich keine Sprachvergewaltigung und Dummheit dulde.

Ich habe es satt, 2 Großbuchstaben in einem Nomen zu sehen; oder seit wann gilt CamelCase hier als Standard? Diese Binnen-I ist eine Sprachvergewaltigung. Sie raubt den normalen deutschen Nomen einfach so ihre eindeutigstes Merkmal: Ein Majuskel, am Anfang! Nicht zwei Majuskel, verdammt nochmal. Nicht genug; man muss dieses I auch noch bei Neutra anwenden: das Mitglied, die MitgliederInn. Das sieht einfach ekelhaft im Auge eines Deutschen, der seine Muttersprache beherrscht, aus.

Oh, ja, außerdem haben Feministinnen eh keine Ahnung von Grammatik: Großer Unterschied sein zwischen Sexus und Genus! Nix sein gleich. Genus koennen auch blau, rot und gruen heißen, müssen nix maskulin, feminin und utrim(?) sein. Du nix verstehen? Du nix Deutsch, du nix veraendern Sprache!

Bevor ich’s vergesse: man stammt vom indogermanischen manus ab, was Mensch bedeutet. Feministinnen schraenken Menschen jetzt auf Maenner ein; na, das passt ja perfekt. Da sag ja mal noch wer, dass ich frauenfeindlich mit meinen Saetzen hier sei, waehrend diese Feministinnen einfach so sich selbst und ihre GenusInnen diskriminieren, beklage ich hier den Verfall der deutschen Sprache.

Desweiteren bot mir Firefox das Merkel, eine Bundeskanzlerin, fuer Feministenfurien an.

So long.

Vorschlag

Wednesday, February 20th, 2008

Nungut, da nun auch schon das Allzwecksargument/Allgemeinplaetzchen “Kinderpornographie” zur Zensur benutzt wird (wurde es sicherlich schon vorher, aber nicht so, dass man es ohne große Recherchen herausfand), sollte man etwas wegen dieser unglaublich miesen Kinderschaendern tun, damit es gar keine Kinderpornographie (auch keine Paedophilen, obwohl das eine natuerliche “Krankheit” ist) mehr gibt, obwohl das Internet ein schwarzes Loch von Informationen ist, inklusive Kinderpornographie und so. (So schnell werden die von diesem Loch nicht ausgeschwitzt werden.)

Mein Vorschlag waere ganz simpel: Alle Erwachsenen toeten. Dann gibt’s ja nur noch kindliche/jugendliche Paedophile, die sich an Juengeren vergreifen. Damit haette man wohl den groeßten Teil alle Kinderficker/schaender/liebhaber erledigt, inklusive den “Schwanz ab!”-Schreiern bei Vergewaltigungen, den ganzen Terroristen, die der Schaeuble sich so gern vorstellt und, natuerlich, den potentiellen Kriminellen und den Gefaehrdern. Was halten Sie davon, Franco Frattini, fuehrender ZensurSicherheitskommisar der EU? Sie wuerden dabei zwar auch sterben, dafuer haetten wir aber eine Gesellschaft von nahezu nur promiskuiten Jugendlichen, inklusive glaesernen Menschen, die jedem Deppen ihre gesamten privaten Informationen geben. Sie muessen doch so aktiv wie Herr Schaeuble sein! Er opfert ja alles, was er nicht in seinem Kopf hat, sondern in seinen Fueßen, der Ueberwachung in Deutschland, obwohl er ja diese nicht mehr bewegen kann. Sehen Sie es einfach so: Ihr toter Koerper wird fuer eine echt tolle Ueberwachungsgesellschaft verroten, inklusive dem Ende der Menschheit!

So long.

Rumble of Thoughts

Monday, February 18th, 2008

Although I’m sniping myself at almost every occasion and barely avoid trying to discover the source of the bullet (literally), let alone the effect which it produces, this time my reading on servant leadership has sniped me. It has not only motivated me to think about forms of leadership structures, but also of the current state of leadership in our society; is there an actual “leadership” in social networks? Are any of our “leaders” (chancellors, presidents, et cetera) servant leaders? And so on. Now, let’s get to it:

(more…)

Wissensstaende…

Thursday, February 14th, 2008

Der Wissensstand variiert bekanntlich sehr stark von Dekade zu Dekade; vor Einstein mit der speziellen und allgemeinen Relativitaetstheorie, die ironischerweise 10 Jahre auseinanderliegen (nein, Dekaden sind mir einfach nur so eingefallen), glaubte man, dass etwa ein sog. Aether das Licht im Vakuum verbreite oder, dass ein Lichtstrahl mehr Geschwindigkeit als c haette, wenn er etwa innerhalb von Auto, welches mit 50km/h faehrt (also v = c+50km/h), ist, da das nach Newton so war. Innerhalb von wenigen Jahren hat er einige Rechnungen geradezu vernichtet. Nun, was hat das denn mit Wissensstaenden zu tun?

Der heutige Wissensstand ist immens; wir konnten vor allem durch immer bessere und groeßere Geraete Sachen genauer bestimmen, auf Eigenschaften von Teilchen kommen, Millionen (kein Witz; allein schon Carbon schafft ‘ne Menge und es werden immer mehr entdeckt) von Verbindungen werden entdeckt. Um sich dieses Wissen in einem jungen Alter, wie etwa Einstein oder andere Vorzeigegenies dies getan haben, muss man entweder auf Verstaendnis verzichten (d.h. pures auswendiglernen) oder aber sich fast die ganze Zeit damit befassen. Bekanntlich gilt in den meisten Laendern, in denen man sich diesen Wissensstand aneignen kann, Bildungspflicht; in manchen nur pure Bildungspflicht, in Laendern wie Deutschland sogar Schulpflicht.

Schulpflicht ist schlecht fuer Genies. Sie koennen eher selten selbst Dinge herausfinden oder muessen sich mit voellig anderen Sachen befassen, als den Sachen, die sie wirklich interessieren. Da ich Einstein schon viel zu viel in diesem Beitrag erwaehnt habe, erwaehne ich ihn noch einmal: Er war brillant in den Naturwissenschaften, aber jaemmerlich in den Sprachen. Wenn er nicht gerade sitzen bleiben wollte, weil das Schulsystem es so diktierte, haette er entweder auf Verstaendnis von Dingen verzichten muessen oder aber sich nur auf die Schule konzentrieren muessten. (Der Wissensstand war bei weitem nicht so gigantisch wie heute; insofern konnte er es auch so schaffen.) Bildungspflicht mit Heimschule, bei der die unterrichtende Person auch selbst vieles versteht und eigene Hypothesen aufstellt (Meine einzige, eigene Hypothese ist, dass bei einer quadratischen Umformung von ax^2+bx+c zu (x-d)²+e fuer e e=c-1/a(b²) gilt, wobei das b in bx = 2b ist (oder so; spaeter hinzugefuegt und schlaefrig).), ist hingegen zur Schulpflicht wohl erheblich effizienter, vor allem, da man keine strikte Ordnung hat. Anstatt frueh morgens aufzustehen, um schlaftrunken (das Wort gibt’s; allerdings wundere ich mich immer noch, wie man Schlaf trinken kann) in die Schule zu gehen und so seinen Koerper und seine Psyche unnoetig zu strapazieren. Eine optimale Heimschule waere wohl eine, bei der der Lehrkoerper (in diesem Fall mit h und ohne das 2. e, da der Kopf eben nicht geleert wird) den Schueler zuerst richtig motiviert und zeigt, was man so tolles mit den ganzen Sachen machen kann. Sobald der Schueler erst einmal richtig motiviert ist, kann die “Schule” zu angenehmen Zeiten, bei der der Schueler auch alles versteht, beginnen und nur vom benoetigten Schlaf der Personen abhaengen.

Bei solchen Schulen, bei denen Schueler richtig motiviert werden und es auch zu guten Zeiten unterrichtet wird, da bildet man Genies aus. Ich bezweifle, dass derzeitig irgendwo der Unterrichtsanfang bzw. das Unterrichtsende fuer die Schueler im Allgemeinen angenehm ist; und die Motivation ist wohl kaum da. Schuld daran sind, nach meiner Auffassung, doch Lehrer, die keinen Bock aufs Lehren haben. Personen, die einfach so auf Lehramt studierten, weil kein anderer Kurs sie aufgenommen hatte; eigentlich ein asoziales Pack, welches die Bildung von anderen verschlechtern moechte. Nicht, dass ich etwas gegen Lehrer im Allgemeinen haette; ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer es ist, Arbeiten zu korregieren (Ein Wort: Heisenbug. Zum Glueck ist mir noch keiner untergekommen.) und wenn ich das noch auf etliche Schueler ausbreite, so ist das ein ziemlicher Stress. Dann noch Unterrichtsvorbereitung und so; ungut, ungut. Dennoch denkt sich der moderne Lehramtsstudent einfach, dass er mal auf Lehramt studiert und so vom Staat lebt, in der Hoffnung, dass der Beamtenstatus bleibt und man nie zu einem Angestellten wird. Immer das gleiche Gehalt, unabhaengig davon, ob man den Schueler einen miserablen oder phantastischen Unterricht bietet. (Insofern: Mehr Kapitalismus in Schulen! Leistung soll belohnt werden.)

Durch eben solche Dinge werden Genies schon in der Schule demotiviert. Mehr enthusiastische Lehrer einstellen, versuchen, die Nokias im Studium auszusortieren und noch einiges mehr. Keine 2-Klassen-Gesellschaft mit Internaten, die sog. Hochbegabte foerdern oder aber mit Kindern von stinkreichen Eltern gefuellt sind, die aber ziemlich dumm sind. Freiheit fuer Wissen! Niemand soll ohne Bildung leben muessen und nicht die wunderbaren Sachen erkennen, die man mit manch so Bildung tun kann.

(Niemand hat vor das Schulsystem umzuhauen und ein besseres aufzubauen; außer uns.)

So long.

[notes: stream-of-thought, idealistic, some mistakes, […]]

Endlich mal Klartext

Tuesday, February 12th, 2008

Bei /. gibt es ja auch so Leute wie meiner einer, die Paedophile verteidigen. Dieser Beitrag zeigt perfekt, was unsere Gesellschaft falsch macht: Wir blasen eine Geisteskrankheit, deren Folgen fuer andere Menschen man sicher ausschalten kann, auf zu einem gemeinen, boesen Ding wie einem Moerder (i.d.R. noch schlimmer). Es ist einfach krank, wie immer wieder solche Sachen wie “Schwanz ab!” (oder schlimmeres) bei Kinderpornokonsumenten gefordert wird; das ist zum Teil noch unmenschlicher, als das, was man als Kinderschaendung bezeichnet.