Programmiersprachen

June 3rd, 2008

Neben meines Schreibanfalls wegen dieser verdammten Maus, habe ich mir heute mal wieder ein paar Gedanken zum Thema Programmiersprachen gemacht; vor allem, da ich ja Lisp (derzeitig am ehesten Scheme durch das SICP) lerne und es - imo - eine Ausdrucksfaehigkeit hat, die von keiner anderen Sprache angegriffen werden kann. Allerdings: Wenn man allein durch die Ausdrucksfaehigkeit seine Sprache waehlt, so programmiert man in einem Vakuum; man laesst den Luftwiderstand - oder, um es passender zu formulieren, den “Ich-entwerfe-noch-einmal-das-Rad-und-zwar-doppelt-so-gut”-Faktor - weg.

Was ist denn dieser komische Faktor? Einfach: In Python (oder ein Java, wer diese gehypte Sprache mag) hat man schon eine Menge von Libraries, die einem vieles abnehmen. Du musst HTML parsen? Kein Problem - Python hat dafuer schon ‘ne Lib - `Modul’ auf Pythonisch. In Scheme sucht man vergeblich nach so ‘ner Lib - es soll ja eine abgespeckte Version von Common Lisp, der gigantischen Multiparadigmapsprache, die mehr Augen hat, als Java Libs, sein. (Das Standard von Scheme passt eigentlich fast gar in den Index des Standards von CL; da erkennt man den unglaublichen Unterschied zwischen diesen beiden Dialekten von Lisp.)

Wenn man sich traut, sich diese Libs selbst zu schreiben - und nebenbei produktiv zu sein, d.h. etwas anderes machen als die Libs zu schreiben - dann soll man es ruhig tun. Klar - es ist ein gigantischer Gewinn, wenn’s um Faehigkeit geht, aus dem geringem, welchem man in Scheme hat, solche Libs zu bauen - allerdings hat der schlechte Javaprogrammierer, waehrend der Schemeprogrammierer unglaublich produktiv seine Libs macht, schon laengst seinen Auftrag erledigt. CL hat nicht allzu viel von diesem Defizit; dafuer wollen aber viele schon wegen den Sexps (“S-expressions”, ihr notgeilen Deppen!) und der komischen Makrosyntax gar nichts davon wissen - obwohl beide eben den LISP-Programmierer so unglaublich maechtig machen.

Insofern kann man sagen, dass CL - auch wenn es so gigantisch ist und, nebenbei bemerkt, ein veraltetes Librarysystem hat - durchaus eine Alternative zu Java ist. Bloß warum wird CL nicht oefters benutzt? Weil Java einfach nur richtig dick von Sun gehypt wurde. CL ist schneller, besser und ausdrucksfaehiger als Java - und je mehr Personen eine Sprache nutzen, desto mehr Libs wird es dafuer geben. (Nebenbei bemerkt: Manche Compiler von Scheme schaffen - wirklich - eine Geschwindigkeit von Code, die die Herrschaft von C im Bereich der Geschwindigkeit angreift - und diese Compiler sind selbst in Scheme geschrieben.)

Jetzt knallt’s - was weiß ich die wievielte

June 3rd, 2008

So, gut, ich komme von der Schule heim. In der letzten Stunde, selbstverstaendlich, Franzoesisch - Hassfach, beschissene Sprache und so. So, denkt man man kaeme heim, kann sich ausruhen, den Computer anschalten und dachte ebenso am vorigen Abend, dass die Maus nach einem laengeren Ausschalten wieder funktionieren wuerde - nichts da! Nein, natuerlich funktioniert die Maus nicht. Also, Windoof booten, mal schauen ob sie da auch nicht funktioniert. Ja, wie ich es liebe, sie funktioniert da auch nicht. Naja, gut, klauen wir mal die Maus von der Mutter - ist ja ‘ne Kabelmaus - und probieren die aus. Nein, funktioniert auch nicht - #”§%!

Gut, vielleicht zeigt der Monitor das nicht mehr an; er ist ja arg in die Jahre gekommen. Schnappen wir uns den Monitor, hieven wir ihn hoch (gar nicht so leicht, wenn man keine Muskeln hat und eher auf seinen Bauch setzt) und stellen ihn ca. 6m Nichtluftlinie entfernt auf den Esstisch. Den anderen Monitor aus dem Zimmer meines Bruders holen; den sollte ich eh schon laengst benutzen, laut ihm. Oh, Schreck, oh Graus, schon das Menue in GRUB sieht graesslich aus! (Oh, Schreck, oh Graus, das sieht ja gar wie ein Reimchen aus!). Ubuntu probieren - nein, die PS/2-Maus funktioniert immer noch nicht. Resetten, da ich komischerweise per Tab nicht auf das Teil zum Herunterfahren komme. Windoof booten - keine Maus funktioniert. Loggen wir uns mal ein. Firefox per 1337en Faehigkeiten aus Tab und den Pfeiltasten aufrufen - mal in einem Forum fragen, ob da wer einen Gedanken dazu haette. Nebenher noch einen IRC-Klienten, den ich fuer solche Notfaelle auf Windoof installiert habe, starten.

Okay, im Forum meint jemand, dass die Anschluesse am PC nicht sauber waeren - dann haette das graduell im Laufe der letzten Tage zugenommen, aber egal; ich habe ja nur erwaehnt, dass das vor ein paar Tagen so war - und sich trivial loesen ließ - und das jetzt wieder so ist. Zum anderem kam jemand, den ich IRL kenne, mit dem eher sarkastisch gemeinten Kommentar, dass mein Motherboard kaputt waere; gut moeglich, allerdings wuerde da mehr nicht mehr funktionieren. So, gut, deren Ideen mit einem Post invalidiert.

Mittlerweile ist der Server des Forums abgestuerzt und der IRC-Chat fuellt sich mit Leuten, die absuchten wollen; natuerlich koennen die mir nicht helfen. Nach ein paar simplen Fragen und ein paar geringfuegig sarkastischen Kommentaren zu der Unhilfsbereitschaft von manchen Personen wurde ich gekickbant - aeußerst sozial, insbesondere, wenn ein Sop da anwesend war, der gerne mit seiner Sozialitaet prahlt und mir doch sagt, wie asozial ich doch sei und es ein Segen sei, dass er mich auf seiner Ignorierliste habe.

Nach der guten alten Informatikerweisheit, dass etwas Ruhe fuer den PC, nachdem Murphys Gesetz zugeschlagen hat, Wunder wirken soll, habe ich ihn fuer ein paar Minuten ausgeschalten. Bla, bla, etwas Orwell gelesen, mich ueber meinen idiotischen Physiklehrer aufregt und so weiter und so fort. Aber dann! Oh Schreck, oh Heil, die Kabelmaus funktioniert unter Ubuntu.

Und nun poste ich das hier, mich selbst fragend, warum zur inexistenten Hoelle die Kabelmaus funktioniert, aber die Funkmaus nicht, obwohl das Funkkeyboard funktioniert. Frage an die Leser: Was zur Hoelle war das? (Selbst ich bin in diesem Falle unwissend. Ich koennte allerdings zu jeder Zeit annehmen, dass mein Computer zur Frau mutiert - das erklaert alles. Das ist aber eher unwahrscheinlich.)

IPfilter-Plugin fuer KTorrent (Ubuntu 7.10)

June 1st, 2008

Neben den Paketen, die von KTorrent benoetigt werden, muss man fuer den IPFilter noch kdebase, der i.d.R. noch die kioslaves installiert, installieren. Ansonsten kann KTorrent anscheinend nicht die Datei konvertiern, wodurch man keine Blockliste hat.

Um das zu beheben, benutzt man einfach Synaptic und sucht nach “kdebase”; das Paket sollte da aufgelistet werden; bei Kubuntu sollte es schon laengst installiert sein, da es ein essentieller Bestandteil von KDE ist. Einfach ankreuzen und installieren lassen. Die Konsolenlieberhaber koennen natuerlich auch apt nutzen.

Mitzeichnen!

May 21st, 2008

http://tinyurl.com/4k9zne

Gegen diese wahnsinnige BKA-Novelle, die diesen Spinnern nahezu alles erlauben wuerde. Platzverweise auf unbestimmte Zeit, Wegsperren von Personen nach Lust, und so weiter. Sowas darf nicht kommen!

So ein ungutes Gefuehl

May 19th, 2008

Nicht, weil ich naechste Woche an einem Tag eine Englischarbeit und am selben Tag ein Deutschreferat, bei dem ich nun, dank meiner schrecklichen “Aus manchen Einzelteilen kann man alles bauen.”-Einstellung, gar nicht mehr weiterkomme, sondern weil ich vor ein paar Minuten Pointer waehrend des Notizenmachens benutzt habe. Pointer. Args. Gerade diese Dinge, die so unglaublich nuetzlich aber dennoch toedlich sind; aber ob “* = &z4” ein valider Pointer IRL ist, ist eine andere Frage. (Natuerlich unabhaengig davon, dass da die Deklaration des Datentypes und der Pointername fehlt.)

Desweiteren ist zu erwaehnen, dass ich wieder ein paar Buecher mehr habe; insbesondere freue ich mich beim Lesen auf “The Second Chronicles of Thomas Covenant, the Unbeliever”, “English as a Second F*cking Language” und “Night Shift”. Nebenbei habe ich mir auch “Essential System Administration” von Æleen Frisch gekauft, denn ich will schließlich auch die absolute Kontrolle ueber die Computer in der Schule haben, in der ich irgendwann unterrichten werde.

Ansonsten verdinge ich mich eben als Sysadmin/Programmierer.

So long.

So nebenbei bemerkt

May 15th, 2008

Anscheinend will find sich nicht einfach redirecten(TM) lassen, sondern muss an eine Datei angehaengt werden. D.h. “find -H /* -maxdepth 10 -name “*24*” -print > /home/trinox/findlog.log” funktioniert nicht, waehrend die Version mit “>>” funktioniert. Merkwuerdig.

Hardy Heron - eher “Hardly Stable”

May 10th, 2008

Ich kaempfe nun seit etwas mehr als einer Woche mit Hardy Heron - und es ist grausam. Es ist definitiv das Vista der *nixe; derzeitig crasht es spontan alle Stunden, Flash haut Firefox 3 immer wieder in die Eier (Bekanntes Problem; liegt bei Flash und Adobe, aber dennoch: Warum ‘ne Beta in ‘ne LTS aufnehmen?), spontante Entzündung der Hardware … halt, nee, das war South Park.

Jedenfalls kann ich Ubuntu 8.04 niemandem empfehlen - Gutsy konnte ich noch mit modifizieren der menu.lst von Grub (und ein paar anderen, manuellen Kniffen) richtig hinbiegen, aber bei Hardy bin ich ratlos. Ich werde in naechster Zeit voller Freude versuchen, Slackware zu installieren - wenn das nicht geht, so probiere ich Arch und danach Fedora.

Zum Themchen Wahrheit

May 4th, 2008

Wahrheit - objektiv, selbstverstaendlich - ist ein prekaeres Thema. Manche, oder eher gesagt sehr viele, moechten gar nichts davon hoeren, da sie ja lieber nur Spaß haben. Spaßgesellschaft eben. Oder auch Wegwerfgesellschaft, da Spaß immer nur temporaer und niemals permanent ist. Doch kann man das als Gesellschaft ueberhaupt verantworten?

Nein, denn als Gesellschaft muss man sich der objektiven Wahrheit stellen - immer. Oder man wird relativ schnell von machtgierigen Politikern in eine Pseudospaßgesellschaft umgewandelt, in der jeder ueberwacht und kontrolliert wird. Hierbei akzeptiert der Großteil der Gesellschaft die Unterdrueckung, so in der Art von “Ach, ist uns doch egal, wir haben immer noch Spaß und so.” Dies kann eine Gesellschaft einfach nicht verantworten, da dadurch Personen, die von der Elite, d.h. den Herrschenden (oder dem Herrschenden), als stoerend empfunden werden, schnell einfach mal so verschwinden. Oder aber sie werden als Kinderschaender oder gar Terroristen gebrandmarkt. (Dies geschieht momentan eh; und wenn die Eltern eines verzogenen Kindes meinen, dass ein Lehrer so richtig fies ist, weil er ihrem Kind objektiv einen Sechser gegeben hat, so ist das ja ganz klar ein Kinderschaender - aus Sicht der Eltern.) So wird eine Gesellschaft indoktriniert, Individualismus verschwindet und der schoene Spaß auch, da sich so Leute einfacher kontrollieren lassen - da habt ihr’s, ihr faulen Saecke, die ja nur Spaß haben wollen.

Fuer Spaß muss man kaempfen - wie auch fuer Freiheit, Recht, Toleranz und viele andere Dinge. Wenn sich eine Gesellschaft einer bestimmten Sache - sei dies nun Spaß oder Freiheit, dies kann man arbitraer waehlen (aber wohl kaum Diskriminierung oder aehnliches) - unterordnet, so sollte sie diese Sache auch aufrechterhalten, da die Gesellschaft ansonsten in sich zusammenbricht und ihren Wert verliert. Dadurch hat sich der Sinn einer Gesellschaft - der abstrakte Begriff fuer eine Menge von Menschen, die sich etwas zum Ziel - auch unterbewusst - gesetzt haben, wobei aber anzumerken ist, dass dies nicht fuer alle Menschen in der Menge gelten muss - invalidiert. Sollte sowas geschehen, so hat die Gesellschaft es einfach so hingenommen, dass sie vernichtet wird, denn zur Gesellschaft gehoeren ebenso Staatsdiener, deren Befehlshaber (Politiker) i.d.R. stets danach streben, die Gesellschaft nach ihren Wuenschen zu ordnen.

Insofern: Menschen aller Welt; vereinigt euch!

Aber, aber! Was hat das mit Wahrheit zu tun? Falls eine Gesellschaft es hinnimmt und den Wuenschen der machtgierigen Politikern nachgibt oder sogar unterstuetzt, so akzeptiert sie die Luege, dass sie danach weiterhin existieren wird. Und nun kommt die subjektive Wahrheit ins Spiel: Die Gesellschaft haelt es fuer wahr, obwohl es falsch ist. Die subjektive Wahrheit ist von sich aus eine Gefahr fuer jede Gesellschaft; allerdings kann keine Gesellschaft mit Individualismus ohne Subjektivitaet auskommen, da ansonsten alle die selbe Persoenlichkeit haetten. Dies ist aber schon rein von den Genen unmoeglich. Es muss ein guter Kompromiss zwischen subjektiver und objektiver Wahrheit gefunden werde, wobei im Zweifelsfall die objektive Wahrheit immer gewinnt.

Mit den “demokratischen” Systemen von heute gewinnt die objektive Wahrheit eher nicht - sie wird vom Kapitalismus getreten, geschlagen, misshandelt und so weiter und so fort. Ebenso verfahren Politiker, die unbedingt gewaehlt werden moechten: Sie kehren die objektive Wahrheit unter den Teppich und erzaehlen waehrend des Wahlkampfs so viele Luegen, dass sie objektive Wahrheit unter dem Teppich erstickt.

Aus dem Vorhergegangen kann man schließen, dass auch in der Spaßgesellschaft Bereitschaft zum Widerstand da sein muss - ebenso wie Akzeptanz von Fakten und des Zweifelns an Politikern, die nur groß herumposaunen. Ansonsten wird die Spaßgesellschaft relativ schnell zu einer unspaßigen Gesellschaft.

Mindestlohn

May 2nd, 2008

Ein leidiges Thema - manche wollen ihn, manche wollen ihn nicht, manche nennen das Gerechtigkeit, andere nennen das Ungerechtigkeit.

Da die menschliche Ansicht schon von sich aus relativ im Sinne der Relativitaetstheorie ist, muss man hier zwei verschiedenen Beobachtern (Urteilern) unterscheiden: Der Person der Unter- und Mittelklasse (zusammengefasst in der Arbeiterklasse) und der der Oberklasse (Kapitalist). (Streng genommen gibt es noch den 3. Beobachter, der keine Meinung dazu hat; dies hat aber so viel Sinn, wie imaginaere Lorentzfaktoren, also Sachen wie Tachyonen, um mal bei der Analogie zur Relativitaetstheorie zu bleiben.) Die Arbeiterklasse moechte, natuerlich, mehr Geld - wie koennte sie das nicht wollen? Ihre Kaufkraft steigt mit mehr Geld. Aber warum nennt das die Oberklasse schlecht, oder gar ungerecht? Sie bekommt das Geld ja wieder, da durch mehr Kaufkraft automatisch mehr gekauft wird - ergo wird man als irgendein beschissener Kapitalist, der sich einen Dreck um seine Arbeiter kuemmert, mehr Profit machen.

Nun, der Kapitalist nennt das schlecht, weil er kurzzeitig denkt - in kurzer Zeit moeglichst viel Gewinn: “Was, mehr Kosten?! Und wer sagt mir, dass die dann sicherlich mehr kaufen?! NEE!!!1!” Auch aus einem anderen Grund nennt er es schlecht: “Da koennten sich diese Arbeiter auch noch einbilden, dass sie etwas waeren und nicht nur dazu da sind, meine Waren zu produzieren und zu vertreiben!!1!”

Beide Gegenargumente des Kapitalisten sind irrational, egomanisch und nur so von der Ueberzeugung gefuellt, dass sie etwas besseres waeren, dass sie keine Fehler machen, dass auf eine laengere Zeitspanne geschoben nichts funktioniert. Die Oberklasse war eigentlich schon immer so - mit ihrer gewaltigen Macht und ihren großen Geldmengen konnte sie sich nie das Leben anderer vorstellen. Und wenn dann auch noch mehrere Generationen nacheinander zur Oberklasse gehoeren, so kommt schnell etwas wie “Minderleister” - oder auch schon in sogenannten Eliteuniversitaeten, die die menschenfeindliche Elite der Zukunft ausbilden.

Wieder das Bild des Flugzeugs des Kapitalismus: Aus hoeherer Kaufkraft folgen magerere Kapitalisten und eine hoeher steigende Maschine. Aus niedrigerer Kaufkraft folgen dickere Kapitalisten und eine fallende Maschine. Bei ersterem gilt der Mindestlohn, bei letzterem nicht. Nun, wenn der Mindestlohn bei einer sinngemaeßen Grenze eingefuehrt wird, die die Kapitalisten nicht zu brasilianischen Models werden laesst, und das Flugzeug gut steigen laesst, so haben wir doch eine perfekte Balance, sodass der Kapitalismus erst einmal nicht bruchlandet. (Wobei das eigentlich ganz gut waere.)

Man nehme

April 30th, 2008

- ein erneutes Interesse an Orwell
- einen Kopf, der so voll ist, dass er gerade eben uebergequollen ist
- eine antinationalistischen Menschen, der das Wort “Landeszugehoerigkeit” in jeder seiner Formen voellig vernichten moechte und eine einheitliche Welt haben moechte

und ruehre dies alles in einem Topf mit Elvenking, einem langen Wochenende und der absolut ueberselbstbewussten Meinung, dass man wirklich mal eine wissenschaftliche Arbeit ueber den Kapitalismus benoetige, der mein geistiges Bild davon als Titelseite hat: Ein Flugzeug; an Bord die Kapitalisten, die Fuehrungsklasse (oder Fuehrerklasse, wer sie gleich mit Hitler vergleichen moechte); der Treibstoff ist die Kaufkraft, d.h. er muesste staendig produziert werden und die Kapitalisten duerfen nicht allzu viel davon bei sich behalten, da sie ansonsten zu schwer werden und der Treibstoff nicht mehr reicht, um sie in der Luft zu halten. Momentan schaut es so aus, als ob das Flugzeug direkt in ein felsiges Feld hereinkracht, welches dann die Kapitalisten arg verwundet. Oder eben nur die ganzen anderen Klassen, je nachdem, ob es die ichwilldochsogerne-orwellschen Staaten schaffen, oder nicht.

Was dies nun konkret heißt: Ich werde, entgegen meiner feinen Planung fuer das Erlernen der funktionalen Programmierung (Die kann man wenigstens mathematisch beweisen; nehmt das, ihr OOPPler!), nun wieder in politische Wortschwalle abschweifen.

Nundenn, ich werde zunaechst eine allgemeine Attacke auf alle Personen richten, inklusive mir selbst: Diese Gesellschaft als Gesamtmenge aller menschenlichen Gesellschaften ist der letzte Dreck. Dagegen waren die Nazis nichts. Die Juden durften noch relativ schnell sterben; die heutigen Menschen werden gefoltert, mit Luegen indoktriniert und nie der eigentlichen Wahrheit zum Fraß vorgeworfen. Hae? Wie? Der Wahrheit zum Fraß vorgeworfen werden? Die Menschen heutzutage wollen gar keine Wahrheit mehr! Es ist eben auch so viel einfacher in einer Luegenwelt wie War is Peace - Freedom is Slavery - Ignorance is Strength zu leben. Dort ist keine Wahrheit noetig; was die Autoritaet sagt, gilt. Wenn die Autoritaet sagt, dass jeder Mensch nach einem aeußerst unmenschlichen Vorbild zu Leben haben sollte, so wird dies einfach so akzeptiert. In dieser Situation befinden wir uns noch nicht; doch das Beispiel von Orwell, dass wenn die Autoritaet sagt, dass 2 und 2 gleich 5 ist, es stimmt, rast mit unglaublicher Geschwindigkeit auf uns zu. Nunja, nun eher mit glaublicher Geschwindigkeit, da man diesen Politikern wie Merkel sogar noch was abkauft, wie etwa, dass sie etwas fuer die Menschen tun.

Politiker wie Merkel tun was fuer den Kapitalismus und somit auch direkt dagegen. Mindestlohn? Pff, weg damit! Ueberwachung? Her damit! Diese Menschen muessen wir 24/7 ueberwachen, damit wir sie bei den kleinsten Vergehen erwischen koennen und das Grundgesetz verbrennen koennen! “Geistiges” (imaginaeres) Eigentum? Ja, klar, wir muessen den Verbraucher demuetigen! Die Musikproduzenten brauchen mehr Geld! Die sogenannten Kuenstler sind ja eh nur deren Handpuppen, die schoen brav alles tun. Dafuer bekommen sie auch ein kleines, sehr kleines, Stueckchen vom ungerechten Kuchen.

Dies sei aber fuer heute genug. In den naechsten paar Tagen werde ich auf die einzelnen Themen genauer eingehen. Dass wir rein zufaellig nebenher das Thema “Gerechtigkeit” in Ethik haben ist der Effekt einer Vakuumfluktuation.