Archive for March, 2008

Die “gute” Elite…

Monday, March 31st, 2008

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,540944,00.html

Die Auszuege aus dem Buch sind ziemlich interessant; ich habe mich frueher schon etwas mit der sog. “Elite” beschaeftigt und habe damals Elite einmal als die herrschende Klasse, in der Definition von Geschichte von Marx, beschrieben (Ja … u.a. die Zeit, in der ich tatsaechlich glaubte, dass der Kapitalismus ohne Sozialismus auch nur einen Hauch von einer Chance auf eine lange Lebenszeit haebe.). Als Elite bezeichnen sich solche, die Macht haben; seien es irgendwelche idiotischen Lehrer, die sich was auf ihren Herr Doktor Magister Bachelor wasweißich etwas einbilden, diese egozentrischen Manager, die eh mit Vollgas und einem sich stetig leerendem Tank auf eine Mauer zufliegen, oder aber Politiker - und zwar solche, die sich einen Dreck um das Volk kommen, wie es so schoen im folgendem Witz erlaeutert wird: (more…)

Scheibenwischer des (Aus)M(a)erzens

Tuesday, March 25th, 2008

http://www.daserste.de/mediathek_blank/play.asp?cid=22223

Anschauen. Lachen. Lernen.

Nowheristan

Tuesday, March 25th, 2008

http://www.nowheristan.org/

Ueber diese nette Seite bin ich vor meinem klaeglichen Versuch zu schlafen gestolpert. Nachdem ich mir nun das about.pdf durchgelesen habe, klingt es ja ganz gut; allerdings habe ich da noch so meine Zweifel. Wenn die ihre eigentliche Arbeit zu Nowheristan rausbringen, dann werde ich sie mir durchlesen und mal mit denen in Kontakt treten, damit der Zyniker in mir zufrieden ist, dass er sogar Leute, die aehnlich denken wie ich (im politischem Kontext), kritisieren kann. Mal schaun.

Britisches Ueberwachungsgen?

Monday, March 24th, 2008

Hier wird ziemlich gut erlaeutert, was die Briten wohl so alles mit ihrem “Verbrechergen” machen wollen. So eine Katalogisierung von Menschen klingt doch toll, oder? Man wuesste gleich von Anfang an, wer ein Verbrechen begehen koennte. Diese koennte man dann ja auf ‘ne Insel schaffen, genau so wie die Briten damals mit Australien. Und dann das Nichtsnutzgen! Diese Nichtsnutze koennte man gleich vor der Geburt abtreiben. Und ja, dann noch diese ganzen andere Gene, die lauter schlechte Sachen, wie etwa große Nasen, Uebergewicht und sonstiges verursachen … alles abtreiben! Lasst uns zu Nazis der besonderen Art werden!

Und dann stellt der Doktor da fest, dass er selbst das Verbrechergen hat. Pech gehabt. Huch, dieser Diktator hat ja so ein “Menschentoetengen”. Den muessen wir stuerzen und auf die Insel schicken … obwohl, der koennte uns ja nochmal nuetzlich werden, wenn wir irgendwelche Leute weghaben wollen, die irgendein schlechtes Gen besitzen und die wir nicht moegen. Ja, so machen wir’s, dann haben wir einen schoenen, orwellschen Start inklusivem sozialem Darwinismus und Eugenik. Scheiß drauf, ob die Nazis auch sowas gemacht haben, wir sind ja so viel besser belehrt und kennen viel mehr, wir koennen nicht falsch liegen.

So long.

Lange nicht mehr so gelacht

Saturday, March 22nd, 2008

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,542901,00.html

Zitat: “Niemand von uns will eine Situation, in der die Passdaten von Amerikanern auf illegale Weise eingesehen werden”,

Ha! Dann sollte dieses Reiskorn mal auf die Innenstruktur schauen. Lauter Missbrauch vom eurem patriotischem Akt, der gegen die Demokratie geht und die Sicherheit des Heimatlandesstaates gewaehren soll. Na, dann mal viel Spaß in eurem Land, in dem absolut niemand ueberwacht wird und von absolut niemandem persoenliche Informationen den Geheimdiensten offenliegen. Inklusive den Leuten, die die Ueberwachung erst moeglich machen.

Außerdem: Mal wieder das tolle Video von Extra 3, da unser Papierkorblaben wieder im Internet rumflucht:

Cupertino-Effekt

Friday, March 21st, 2008

Jetzt weiß ich endlich, wie es heißt, wenn ein Rechtschreibprogramm meint, dass da etwas anderes hinmuesse, obwohl das richtig ist, naemlich Cupertino-Effekt.

Immerhin, gibt’s in diesem Beitrag keine Cupertino-Effekte, vielleicht auch deshalb, weil ich das Woerterbuch von Firefox ziemlich gut getrimmt habe, v.a. auf meine Abneigung gegenueber Umlauten.

Empfehlung

Friday, March 21st, 2008

Am 6.4. ab 0600: Der Thementag von 3sat zur 68er Revolution.

Und 3 Tage später der Beitrag ab 2115 zur Quantenmechanik, ebenfalls auf 3sat.

Zur VDS

Wednesday, March 19th, 2008

per Saarbreaker

Desweiteren: Heute hat das BverfG der Vorratsdatenspeicherung scheinbar einen netten Hieb verpasst; allerdings kuemmert es die beim BKA wohl kaum, dass da tatsaechlich ein schwerer Tatbestand vorhanden sein muss, den gaukeln sie dem Richter vor und es hat sich gegessen. heise hat dazu auch eine nette Zusammenfassung. Jetzt darf man auf die anderen Beschwerden warten, die hoffentlich das Gesetz ganz kippen - ansonsten heißt es: Nur noch mit Proxy unterwegs, oder deine Daten landen in einer Datenbank. heise hat auch etwas, was einem es ermöglicht, den Trubel darum verstehen.

So long.

Coden und Lachen

Wednesday, March 19th, 2008

Waehrend ich mir nun nachts mein Textadventure programmiere, um es dann bis zu meinem Referat hoffentlich auch in OOP-Version als (falls die Zeit reicht) Vergleich von prozeduralem und objektorientiertem Programmieren zu bringen, (ja, dieser Satz hoert nicht allzu schnell auf) ist mir ein wahrhaft wunderbarer, geekiger und Python involvierender Witz eingefallen, obwohl die Bewegung des Spielers damit gar nichts zu tun hat: (Und ja, Mark Twain, du darfst in deinem Grabe fluchen, dass das Deutsche unendlich lange Saetze moeglich macht.)

So … wie waere es, wenn man sich selbst als self auf einem T-Shirt bezeichnet. Dann enthaelt die Liste foo = self.name.split(' ') , wenn man die einzelnen Buchstaben jeweils mit einem Leerzeichen trennt, als letzten Index (d.h. foo[-1]) ‘z’. Diesen vertauschen wir gekonnt mit einem x, indem wir foo[-1] = 'x' eingeben. Um das ‘i’ wegzubekommen nutzen wir foo.pop(-2) und haben auf den letzten 3 Indexen schon mal ‘S e x’. Da ‘M a r c o S e x’ nicht allzu viel Sinn macht, aendern wir das ab: ‘c’ und ‘o’ schmeißen wir mit foo.pop(4); foo.pop(3) raus. ‘r’ aendern wir in ‘g’ um, indem wir foo[2] = 'g' eingeben. Dann haetten wir ja schon ‘M a g S e x’. Da das der akribisch auf Details achtende Deutsche nicht stehen lassen kann, verbindet er das folgendermaßen: bar = "%s%s%s %s%s%s" % (foo[0], foo[1], foo[2], foo[3], foo[4], foo[5])
Ausgeben tun wir das per print bar.

Somit haetten wir einen netten String mit ‘Mag Sex’ und zugleich noch ein bisschen mit Python rumgespielt und somit ein bisschen mit Strings und Listen geuebt. Tolle Kombination aus Situationshumor und Lernen, oder?

Wenn ich das in Lisp hinbekomme, so lasse ich das auf ein T-Shirt drucken und werde ueber die verwirrten Gesichter lachen, denn es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich auf der Stelle einem Lisphacker begegne. Und wenn doch, so wird er mich sicherlich ansprechen und sich als Geek outen. :)

So long, sagte der selbstsichere Pythonist, der mehr Kaffee benoetigt. (Ich haette den String auch mit ‘ner eigenen Funktion auftrennen koennten und haette somit keine umstaendliche Leerzeichensetzung, aber da haette ich nicht so viele Listenfunktionen abdecken koennen.)

Regexen als Passwoerter

Tuesday, March 18th, 2008

Dieser geniale Einfall ist mir, nachdem ich mich selbst durch das re-Modul von Python gequaelt habe, gerade eben gekommen. Jedenfalls: Wie zur Hoelle soll jemand auf ein Passwort wie re.compile('M?A?C?R?O?\\D?(utilizer|user))' (2 Backslashes, da man in Python den Backslash escapen muss - ja, mit Absicht kein raw string.) kommen? Noch ein uebliches Sicherheitsschmankerl à la %&/(! am Anfang hinknallen und sich aufschreiben, was fuer einen Regex man braeuchte. (Der Regex, nebenbei erwaehnt, sucht nach 5 bestimmten, optionalen Buchstaben (’M', ‘A’, ‘C’, ‘R’, ‘O’) und danach nach einem optionalen Buchstaben, der beliebig ist, um danach das ganze nach ‘utilizer’ bzw. ‘user’ zu untersuchen.)

QED. Regexen lohnen sich als Passwoerter. Zumindest sind sie erheblich sicherer als die 08/15-Idiotenpasswoerter von manchen Leuten, die etwa nur ‘god&jesus’ als Passwort haben. (Uebrigens ist das das Passwort des Vatikans; nicht weitersagen!)

Was ist ueberhaupt der korrekte deutsche Plural von Backslash? Ich will nicht “umgekehrter Schraegstrich” schreiben, da ich der Ansicht bin, dass Backslash ein deutsches Wort wie Internet ist. Ueberhaupt: Der Duden akzeptiert schon “googlen”, da sollte das googolen und der Backslash nicht weit entfernt sein.

So long.